Mittelalter

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Das Mittelalter fand ca. vom 6. bis zum 15. Jahrhundert statt. In den deutschsprachigen Gebieten wird das Zeitalter in drei verschiedenen Phasen gegliedert:

  • Frühmittelalter 6-11 Jahrhundert
  • Hochmittelalter 11 Jahrhundert bis ca. 1250
  • Spätmittelalter 1250 bis ca. 1500

Der Übergang zwischen Antike und Mittelalter erfolgte fließend und brachte keine Veränderung in der Kleidung hervor. Männer und Frauen trugen praktisch dasselbe, einen Unterschied gab es nur in der Art wie die Kleidung angelegt wurde. Dies änderte sich jedoch sehr schnell.

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Detail aus Taccuino Sanitatis

Damen trugen während des Mittelalters alle ein Unterkleid. Je nach Stand und Zeit trugen sie eine Cote, Surcot oder Suckenie, Bliaut, Houppelande oder ein burgundisches Kleid. Dazu kam noch eine Kopfbedeckung, Strümpfe und Schuhe. Ab und zu finden sich aufgesteckte Ärmel.

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Die Männer trugen ein Unterhemd und lange bzw kurze Unterhosen, die Bruoch, Braies oder auch Bruch genannt wurden. Darüber wurde, je nach Stand und Zeit, eine Cote, Surcote, Cotehardie, Tunika, Schecke oder Wams getragen. Strümpfe wurden ab 1200 getragen. Im 15. Jahrhundert kam eine Besonderheit auf und zwar die Hose mit angenähten Füßlingen. Eine Kopfbedeckung und Schuhe kommen noch hinzu.

 

Verfügbare Schnitte

Unterhemd/kleid

 

Überblick im Detail

Mi-Parti

 

 

 

 

 

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